Schmelzaufschlussgerät SPEX Sampleprep Katanax Fluxer K1 Prime Video
Der Katanax Fluxer K1 Prime von SPEX – Herstellung von Schmelztabletten oder Säureaufschluss für die RFA oder ICP mit einer Probenposition rein elektrisch ohne Gas ... so einfach und sicher war der Schmelzaufschluss noch nie
Der Katanax Fluxer K1 Prime ist ein voll automatisch und rein elektrisch arbeitendes Schmelzaufschlussgerät, welches eine schnelle, einfache und vor allem reproduzierbare Probenvorbereitung mit einer Probenposition gewährleistet, der Durchsatz liegt bei bis zu 7 Proben / Stunde. Der Katanax Fluxer K1 Prime benötigt KEIN Gas oder sonstige Medien, lediglich einen 230V Stromanschluss, dies stellt für die meisten Anwender den wesentlichen Sicherheitsaspekt dar. Das Gerät bietet daher bei Einsatz im Labor ein hohes Maß an Sicherheit bei gleichzeitig minimalen Anforderungen an die Infrastruktur.
  • Die Herstellung von Schmelztabletten für die Röntgenfluoreszenzanalyse (RFA) oder von Säureaufschlüssen für die ICP Analytik (ICP-AES, ICP-OES oder ICP-MS) ist eine der Standardmethoden bei der Probenvorbereitung.

    Dabei wird die vorab gemahlene und homogenisierte Probe wie z.B. Zement, Gestein oder Erz mit einem geeigneten Flussmittel (z.B. Lithiumborat) gemischt und in einem Platintiegel im Ofen aufgeschmolzen. Die oxidische Probe wird dabei vollständig in einem Boratglas aufgelöst und nach dem Lösungsprozess als noch heiße Schmelze in eine Abgießschale aus dem Platintiegel entleert. So erhält man eine homogene Schmelztablette mit extrem glatter Oberfläche ohne Matrixeffekte.

    Der Katanax Fluxer K1 Prime ist, wie die zwei anderen Modelle von Katanax, der K2 Prime [Link] und der X-Fluxer® X-600 [Link], ein voll automatisch und rein elektrisch arbeitendes Schmelzaufschlussgerät, welches eine schnelle, einfache und vor allem reproduzierbare Probenvorbereitung von einer Probe parallel gewährleistet, der Durchsatz liegt bei bis zu 5 bis 7 Proben / Stunde. Der Katanax Fluxer K1 Prime benötigt KEIN Gas oder sonstige Medien, lediglich einen 230V Stromanschluss, dies stellt für die meisten Anwender den wesentlichen Sicherheitsaspekt dar. Das Gerät bietet daher bei Einsatz im Labor ein hohes Maß an Sicherheit bei gleichzeitig minimalen Anforderungen an die Infrastruktur. Tiegel und Abgießschale sitzen untereinander in Linie in getrennten Heizungen mit geschützten Widerstandsheizelementen, diese werden von der Leistung her so kontrolliert angefahren, dass eine einheitliche Temperatur existiert.

    Mit dem Katanax Fluxer K1 Prime kann man wahlweise entweder eine Schmelztablette für die RFA oder einen Säureaufschluss z.B. für die ICP-OES / ICP-MS mit der optional verfügbaren Rührstation herstellen. Hierbei wird die heiße Schmelze in einen gerührten Teflonbecher mit Säurebad abgegossen. Diese Rührstation wird vorab mit wenigen Handgriffen über eine elektrische Kontaktleiste statt der Abgießschalen-Heizung in das Gerät eingesteckt, beide Verfahren (Schmelztablettenherstellung und Säureaufschluss) sind dann abwechselnd in nur einem Gerät ausführbar.

    Der Katanax Fluxer K1 Prime wird über einen Farb-LCD Touchscreen mit mehrsprachigem grafischen Interface (u.a. Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch, Russisch, Italienisch, Portugiesisch, Italienisch und Chinesisch) intuitiv bedient und ist bereits mit verschiedenen Aufschlussmethoden vorprogrammiert (z.B. für Oxide, Mineralien, Metalle, Legierungen, Fluoride, Sulfide, Peroxid- und Säureaufschluss usw.), die direkt benutzt oder probenspezifisch angepasst werden können. So kann der Anwender sofort mit der Probenvorbereitung beginnen. Die Parameter für den Aufheizvorgang in mehreren Schritten, die Mischzeit und die Intensität des Mischens (Geschwindigkeit und Auslenkwinkel des Tiegels) sowie für den Abgieß- und Abkühlvorgang (passiv und aktiv über Ventilatoren) werden vorgegeben, abgespeichert und laufen automatisch ab. Sie sind jederzeit vom Bediener wieder abrufbar und editierbar. So kann der größte Teil an bestehenden und routinemäßig zu bearbeitenden Proben bereits bedient werden. Somit ist der Katanax Fluxer K1 Prime ein Schmelzaufschlussgerät für alle denkbaren Anwendungen – zusätzlich einsetzbar für Feststoff-Oxidation, Peroxid- und Pyrosulfat-Aufschluss. Für neue Proben und Methoden bieten wir unseren Anwendern ergänzend eine kundenbezogene, kostenlose Methodenentwicklung auf Basis von eingesandten Materialproben inklusive Erstellung individueller Applikationsunterlagen an.

  • Netzanschluss: 230 V / 50 Hz, 16 A
    Abmessungen: 47 cm Höhe x 28 cm Breite x 66 cm Tiefe
    Gewicht: 30 kg
    Heizleistung: 1.300 W
    Temperaturbereich: 20 bis 1.150°C
    Probendurchsatz: 1 Probe parallel, ca. 5 bis 7 Proben / Stunde
  • Kostenfreie und kundenbezogene Methodenentwicklung auf Basis von eingesandten Materialproben und Erstellung individueller Applikationsunterlagen

    Optionale Rührstation inkl. eines Teflonbechers mit Magnetrührer für die Herstellung von einem Säureaufschluss z.B. für die ICP-OES / ICP-MS (wird wahlweise statt der Abgießschalen-Heizung eingesteckt)

    Platintiegel (Platin/Gold 95/5) mit 30ml Volumen in der Standard- und einer verstärkten Ausführung für Standard-Aufschlüsse

    Zirkontiegel (100%) mit 30ml Volumen für Peroxid-Aufschlüsse

    Platinabgießschalen (Platin/Gold 95/5) mit 30, 32, 35 und 40mm Durchmesser in der Standard- und einer verstärkten Ausführung

    Austauschbare Schalenhalterungen für Platinabgießschalen mit je 30, 32, 35 oder 40mm Durchmesser

    Schmelzmittel Lithiumtetraborat (LiT) und Lithiummetaborat (LiM) in zwei Reinheiten (99.99% „Pure“ bzw. 99.998% „Ultra Pure“) jeweils rein bzw. in verschiedenen Mischungsverhältnissen (LiT/LiM: 67/33; 50/50; 35/65 usw.), jeweils mit oder ohne Additiv (LiBr bzw. LiI)

    Additive rein in Lösung oder als Feststoff (LiBr, LiI, LiF)

    Oxidationsmittel LiNO3

    Teflonbecher 120 ml inkl. Magnetrührfisch für den Säureaufschluss

  • • Herstellung von Schmelztabletten aus einem Lithiumborat-Aufschluss für die RFA-Analytik

    • Herstellung von Lösungen (Säureaufschluss) für die ICP-OES / ICP-MS Analytik

    • Herstellung von Peroxid-Aufschlüssen in Zirkontiegeln
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