ALS Inter-Digital-Array (IDA) und lithographische Elektroden
Lithographische Elektroden für Ring-Disk-Experimente, Leitfähigkeitsmessungen und Inter-Digital-Array (IDA) zur Messung an kleinsten Probenmengen
Lithographisch hergestellte Elektroden bieten durch die kleinen Dimensionen die Möglichkeit mit geringen Probenmengen Messungen oder Detektionen durchzuführen. Die Elektroden sind für Applikationen wie Ring-Disk-Experimente, Leitfähigkeitsmessungen, elektrochemische Versuche oder Sensorik an kleinen Probenmengen ausgelegt.

Interdigtated Array (IDA) Elektroden sind für elektrochemische Messungen an sehr kleinen Probenmengen entwickelt worden.

IDA Elektroden können für Detektionen oder Untersuchungen elektrochemischer Reaktion von Verbindungen genutzt werden. Die Mikroelektrodenstruktur wird durch lithographische Methoden auf einem Quarzglas-Substrat hergestellt und besteht aus 65 Paaren von ineinandergreifenden Elektroden von denen jedes Paar als Oxidations- und Reduktionselektrode dienen kann.

Interdigitated Array (IDA) Elektroden ohne Passivierungsmembran werden dann eingesetzt, wenn die Dielektrizitätskonstante aus der gemessen Kapazität bei Wechselspannungs/strommessungen berechnet werden soll. Bei den herkömmlichen IDA Elektroden mit Passivierungsmembran würde die Kapazität der Membran mit gemessen werden und ein korrektes Ergebnis für die Probe selbst wäre nicht messbar.

Die Ring-Disk Elektroden sind gedruckte Elektroden. Der Nutzer kann zwischen Kohlenstoff-, Gold- und Platin- Versionen auswählen. Diese Elektroden werden unter anderem als Arbeitselektroden in radial flow Zellen verwendet, wo auf der Disk im Zentrum bei sehr geringer Flußrate eine komplette Umsetzung (Reduktion oder Oxidation) erreicht werden kann, da die Elektroden eine sehr gute coulometrische Effizienz aufweisen. Außerdem werden diese Elektroden für die Messung von Wasserstoffperoxid bei null Volt benutzt, in dem ein Osmium Gel / HRP (Horseradish Peroxidase / Meerrettichperoxidase ) (entwickelt von Prof. Adam Heller, Texas Univ.) aufgetragen wird. Hierdurch kann diese Elektrode in FIA (Flow Injection Analysis) Systemen mit unterschiedlichsten Kombinationen von Enzymen eingesetzt werden.

Die Leitfähigkeitselektroden bestehen aus Platinelektroden und Anschlüssen die auf einem Quarzglas-Substrat aufgebracht sind. Die Strom-liefernden Elektroden sitzen außen und die Elektroden zur Messung des resultierenden Potentialunterschieds befinden sich dazwischen. Der Abstand zwischen den Messelektroden kann je nach Probe ausgewählt werden. Die Abstände liegen zwischen 40 µm und 250 µm je nach ausgewähltem Kontaktpaar.

 

  • Interdigtated Array (IDA) Elektroden sind für elektrochemische Messungen an sehr kleinen Probenmengen entwickelt worden.

    IDA Elektroden können für Detektionen oder Untersuchungen elektrochemischer Reaktion von Verbindungen genutzt werden. Die Mikroelektrodenstruktur wird durch lithographische Methoden auf einem Quarzglas-Substrat hergestellt und besteht aus 65 Paaren von ineinandergreifenden Elektroden von denen jedes Paar als Oxidations- und Reduktionselektrode dienen kann.

    Interdigitated Array (IDA) Elektroden ohne Passivierungsmembran werden dann eingesetzt, wenn die Dielektrizitätskonstante aus der gemessen Kapazität bei Wechselspannungs/strommessungen berechnet werden soll. Bei den herkömmlichen IDA Elektroden mit Passivierungsmembran würde die Kapazität der Membran mit gemessen werden und ein korrektes Ergebnis für die Probe selbst wäre nicht messbar.

    Die Ring-Disk Elektroden sind gedruckte Elektroden. Der Nutzer kann zwischen Kohlenstoff-, Gold- und Platin- Versionen auswählen. Diese Elektroden werden unter anderem als Arbeitselektroden in radial flow Zellen verwendet, wo auf der Disk im Zentrum bei sehr geringer Flußrate eine komplette Umsetzung (Reduktion oder Oxidation) erreicht werden kann, da die Elektroden eine sehr gute coulometrische Effizienz aufweisen. Außerdem werden diese Elektroden für die Messung von Wasserstoffperoxid bei null Volt benutzt, in dem ein Osmium Gel / HRP (Horseradish Peroxidase / Meerrettichperoxidase ) (entwickelt von Prof. Adam Heller, Texas Univ.) aufgetragen wird. Hierdurch kann diese Elektrode in FIA (Flow Injection Analysis) Systemen mit unterschiedlichsten Kombinationen von Enzymen eingesetzt werden.

    Die Leitfähigkeitselektroden bestehen aus Platinelektroden und Anschlüssen die auf einem Quarzglas-Substrat aufgebracht sind. Die Strom-liefernden Elektroden sitzen außen und die Elektroden zur Messung des resultierenden Potentialunterschieds befinden sich dazwischen. Der Abstand zwischen den Messelektroden kann je nach Probe ausgewählt werden. Die Abstände liegen zwischen 40 µm und 250 µm je nach ausgewähltem Kontaktpaar.

     

  • Elektrode / Electrode Breite / Width (μm) Abstand / Interval (μm) Länge / Length (mm) Elektrodenpaare / pairs
    IDA electrode 10 μm 10 5 2 65
    IDA electrode 3 μm 3 2 2 65
    IDA electrode 2 μm 2 2 2 65
  • • IDA Electrode Connecting Cable kit
    • Ag/AgCl Ink for reference electrode
    • IC clip for printed electrodes (4 pcs)
    • Connector for printed electrodes