Potentiostat / Galvanostat / ZRA Gamry Reference 620
Potentiostat / Galvanostat / ZRA Gamry Reference 620
Die neueste Entwicklung in der Reference 600 Serie – der Reference 620 - besitzt eine 20 Bit Analog/Digital-Wandlung und gewinnt damit ca. eine Dekade zusätzliche Empfindlichkeit. Damit wird das System zur ersten Wahl für anspruchsvolle Applikationen z.B. in der Grundlagenforschung.Elf Strommessbereiche des Reference 620 erfassen 60 pA – 600 mA bei ± 12 V an der Arbeitselektrode. Durch interne Verstärkung wird auf 13 Dekaden erweitert, so dass bei Stromauflösungen bis 20 aA pro Bit mit modernster Mikroelektronik elektrochemische Impedanzspektroskopie (EIS) zwischen 5 MHz und 10 µHz bis in den TΩ Bereich ermöglicht werden kann. Die sorgfältige Auswahl elektronischer Bauteile und das Design führen zur niedrigen Spezifikation bzgl. Rauschen und Brummen (< 2 µV rms).
Produktbeschreibung
Der Reference 620 Potentiostat / Galvanostat / ZRA ist ein Hochleistungspotentiostat, -galvanostat, -ZRA, der ein beträchtliches Arbeitstempo, einen sehr großen Strommessbereich, geringes Rauschen / Brummen, hohe Sensitivität und unübertroffene Vielseitigkeit bei einfacher Bedienbarkeit und Anschlussfähigkeit an verschiedenste elektrochemische Zellen bietet.
Der Reference 620 kann nach Impedanz der Probe und Frequenzbereich mit weniger als 1% Fehler messen. Er verfügt über Anstiegszeiten von < 250 ns. Potential, Strom und ein zusätzlicher Messeingang können mit einer Datendichte von bis zu 3,3 µs pro Datenpunkt aufgenommen werden. Diese beeindruckenden analogen und digitalen Kenndaten ermöglichen zum Beispiel beeindruckende theoretische Scanraten von 1200 V/s für Cyclovoltammogramme mit einer Stufenhöhe von 4 mV.
Außerdem ist das Rauschen und Brummen im Reference 620 mit < 2 µV rms konservativ angegeben, durch Oversampling (schnelle Abtastung und Mittelwertbildung) kann es sogar noch weiter reduziert werden.
Der Reference 620 besitzt 11 Strommessbereiche von 600 mA bis 60 pA, was zusammen mit den eingebauten x10 und x100 Verstärkungsstufen 13 Dekaden in der Strommessung mit 600 fA im untersten Messbereich ergibt.
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Elektrochemie – mal was Neues ausprobieren!Spezifikationen
DIMENSIONEN (cm) 9 (B) x 19 (H) x 27 (T)SYSTEM
Potential Arbeitselektrode (max.) ±12 V
Max Strom ±600 mA
Anzahl Strommessbereiche mit interner Verstärkung 13 (600 fA - 600 mA)
Eingangswiderstand >10¹⁴ Ω
Frequenzbereich EIS Messungen 10 µHz - 5 MHz
Temperaturmessung: Type-K Thermoelement
iR COMPENSATION
Methode Stromunterbrechung (Current Interrupt;CI) bis ca. 20 mV/s
Statische Vorauskompensation (Positive Feedback; PF) für schnelle Scans
ERDUNG
Schwebende Masse / Erdung über das Gehäuse optional möglich
Optionen und Zubehör
Messzellen und Zubehör:
• Reference 620 Bipotentiostat
• ECM8
• RDE710
• eQCM15M
• EuroCell
• Flexcell
• Lithium Battery Materials Cell
• Low Inductivity Battery Holder (Dual-CR2032 / Dual-18650)
Applikationen
• Der Gamry-Unterschied
• In-situ SANS Messung an elektrischen Doppelschichtkondensatoren
• So kaufen Sie einen Potentiostaten
• Grundlagen der elektrochemischen Impedanzspektroskopie – Teil 4
• Die Passform Ihrer EIS-Schuhe
• Elektrochemische Untersuchung biologisch inspirierter molekularer Metalloxidcluster und deren Redoxverhalten
• Gesamtklirrfaktor (THD)
• Technischer Hinweis: Die Risiken bei der Verwendung ungeschirmter Kabel
• Batterieentwicklung / Batterieforschung: Elektrochemische Charakterisierung von Graphitelektroden in Lithium-Ionen Batterien
• Spektroskopische Charakterisierung von Radikalionen organischer Substanzen
• Katalysatorentwicklung für Brennstoffzellen
• Fehlerbehebung bei Ihrem Gamry-Potentiostat
• Tipps und Techniken zur Verbesserung der Stabilität von Potentiostaten
• Überprüfung der Unversehrtheit eines Gamry-Cell-Kabels
• Ändern der Geschwindigkeitseinstellungen des Potentiostaten
• Kalibrierung eines mit Gold beschichteten Quarzkristalls
• Grundlagen des Potentiostaten
• Messung kleiner elektrochemischer Signale
• Faraday-Käfig: Was ist das? Wie funktioniert er?
• Messung oberflächenbezogener Ströme mittels digitaler Treppen-Voltammetrie
• Nennspannung: Wie viel ist genug?
• Versuche mit zwei, drei und vier Elektroden
• Grundlagen der iR-Kompensation
• DIE Methode zur Bestimmung der Repassivierungspotenziale bei Spaltkorrosion
• Schnelle elektrochemische Untersuchung von Lack
• EQCM-Untersuchungen an einem dünnen Polymerfilm
• Leitfaden zur Polarisationsbeständigkeit – Erste Schritte
• Vergleich der mit EFM, LPR und EIS berechneten Korrosionsrate
• Einführung in die Messung elektrochemischer Korrosion
• Schnellüberprüfung der Systemleistung von EIS
• Auswirkungen auf die EIS bei Verwendung des Reference 600 / 3000 mit einem ECM8-Multiplexer
• Wie sich Verkabelung und Signalamplituden auf EIS-Ergebnisse auswirken
• Umweltverträglichkeitsprüfung von organischen Beschichtungen und Lacken
• OptiEIS™: Eine Multisine-Implementierung
• Einführung in die potentiostatische EIS – Erste Schritte
• Ein Überblick über die elektrochemische Impedanzspektroskopie
• Genauigkeitskonturdiagramme – Messung und Erörterung
