ECM8 (Electrochemical Multiplexer)
ECM8 (Electrochemical Multiplexer)
Der ECM8 (Electrochemical Multiplexer) ist mit seiner Einschränkung gegenüber Multichannel Systemen ideal für jede Applikation, bei der durch höheren experimentellen Durchsatz die Signifikanz erhöht werden kann.
Mit dem ECM8 kann innerhalb eines vertretbaren Budgetrahmens der Durchsatz an elektrochemischen Experimenten im Laboratorium von einem Kanal auf insgesamt acht Kanäle erhöht werden. Für das Applikationsfeld Korrosioninhibitorenentwicklung, Korrosionsprüfungsmethoden und deren Feldversuche, Beurteilung der Impedanz von Beschichtungen und Entwicklung chemischer Sensoren ist der ECM8 das ideale Zusatzsystem.

Durch den ECM8 (Electrochemical Multiplexer) können Sie aus einem Gamry Potentiostat ein leistungsfähiges Mehrkanalinstrument machen, mit dem Sie die elektrochemischen Gleichstrom- oder Wechselstrom-Operationen des aktiven Kanals an bis zu 8 elektrochemischen Zellen nacheinander ablaufen lassen können. Es lohnt sich außerdem von einem ECM8 (Electrochemical Multiplexer) Gebrauch zu machen, wenn Sie Messequenzen wiederholt und automatisiert durchführen wollen bzw. an einem erhöhten Durchsatz von Langzeitexperimenten interessiert sind.

Jeder Kanal des Multiplexers verfügt außerdem über „lokale“ Potentiostaten als Option zur potentiostatischen Kontrolle passiver Kanäle, um bspw. mit einem Gitterschnitt geschwächte Beschichtungssysteme auf metallischen Substraten für kathodische Enthaftungexperimente im Rahmen der verfügbaren Hardware-Limits der „lokalen“ Potentiostaten parallel zum aktiven Kanal zu polarisieren. Für simultane Mehrkanalsystem-Experimente hoher zeitlicher Auflösung und hoher Zyklenzahl ist der ECM8 (Electrochemical Multiplexer) nicht geeignet, sondern es empfiehlt sich ein System mehrerer aktiver Kanäle (Multichannel Potentiostat).