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Online-Messung mit fasergekoppelten ATR-Sonden
Der Blick in den Reaktor
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Die ATR (abgeschwächte Total-Reflektion)-Sondentechnik
ermöglicht den einfachen und flexiblen Einsatz von MIR-spektroskopischen Messungen (Fingerprint-Bereich) im Reaktionsgefäß. Durch die Verwendung weitgehend inerter Materialien kann die Sonde in der chemischen und pharmazeutischen Entwicklung und in Produktionsanlagen gleichermaßen eingesetzt werden. Die Spektren entsprechen weitgehend denen von Messungen in Transmissionszellen im Probenraum eines Spektrometers.
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Die neuartige Fasersonde, die auf polykristallinen Silberhalogenid-Lichtleitern basiert, gewährleistet eine gute Transmission im Fingerprint-Bereich sowie hohe Langzeitstabilität und einen großen Temperaturbereich. Sie unterscheidet sich damit von den sonst häufig eingesetzten Chalcogenid-Glasfasern, die relativ bruchempfindlich sind und ab ca. 70°C zerstört werden. Die Diamantsonde besteht aus einem vergoldeten Hastelloy- Sondenkörper mit aufgelötetem Diamanten. Die Sonden sind in Versionen mit 3 mm und 6 mm Außendurchmesser verfügbar und damit für den Einsatz auch in kleinen Gefäßen geeignet. Drücke von 100 bar und höher und ein Temperaturbereich von -100 bis 180°C sind möglich.
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Die Sonden können an Matrix-MF Spektrometern oder über Koppelmodule auch an andere Spektrometer mit MCT-Detektor eingesetzt werden.
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Bildquelle: Lehr- und Forschungsgebiet Technische Chemie im Institut für Technische und Makromolekulare Chemie, RWTH Aachen University.
Forschungsgruppe Prof. M. Liauw
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